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Vassilakou: Obdachlosen-Steuer ist zynisch und unwürdig

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„Argumentation mit Mindestsicherung greift viel zu kurz“

Wien (OTS) – „Nach dem Bettelverbot kommt jetzt die Obdachlosen-Steuer. Die SPÖ steuert unablässig in Richtung Abbau der sozialen Errungenschaften in Wien. Die Einführung einer 4-Euro Gebühr in den Notschlafstellen in Wien ist unwürdig“, erklärte die Klubobfrau der Grünen, Maria Vassilakou. „Obdachlose für ein Notquartier zur Kassa zu bitten, ist echt das letzte. Als hätten diese Menschen eine Wahl! Mit der Mindestsicherung zu argumentieren ist zynisch, da an die Mindestsicherung härtere Auflagen geknüpft sind als an die derzeitige Sozialhilfe. Was die SPÖ hier betreibt, ist Sozialabbau auf dem Rücken derer, die sich nicht wehren können. Und das auch noch zu Winterbeginn. „Das ist inakzeptabel für eine der reichsten Städte der Welt, in der Millionen Euro jedes Jahr der Freunderlwirtschaft geopfert werden. Dass hier denen, die in Notschlafstellen unterkommen müssen, auch noch Geld abgeknöpft wird, spottet jeder Beschreibung.“ Vassilakou fordert umgehend die Rücknahme der 4-Euro Bettsteuer durch die Stadt Wien.

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Written by wohnungslos

September 23, 2010 um 12:11 pm

Eine Antwort

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  1. Wie erklärt dieser SPÖ-Wagner eigentlich wie heute ein Obdachloser bei den horrend gestiegenen Mieten mit 186 Euro Wohnkostenanteil überhaupt eine Wohnmöglichkeit finden soll?

    Unter 250-300 Euro findet sich nicht mal ein Zimmer in einer Studenten-WG!

    Auch meine Mietwohnung verteuerte sich in den letzten Jahren dermaßen, dass derzeit 80 Prozent meines kleinen Einkommens rein für die Miete draufgehen, und das ohne Heizung! Gewöhnlich waren es 60 Prozent, aber für einige Monate kam noch ein Abfertigungsanspruch des Hausmeisters dazu, der einfach eingehoben wurde!

    So kann das nicht weitergehen! Immer mehr verlieren ihre Jobs, die Mieten kletterten von 2001 bis zu 30 Prozent, alle Lebenshaltungskosten stiegen an. Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld und Notstandshilfe wurden aber NICHT angehoben, dafür häufig ungestzlich entzogen.

    4000 Delogierungen soll es in Wien pro Jahr geben, davon alleine 1000 aus Gemeindebauten, wie der grüne Stadtrat David Ellensohn hier festellte: http://wien.gruene.at/ots/2010/07/12/delogierungen
    Es sind keine günstigen Wohnungen zu finden, auch weil die Gemeinde Wien seit 10 Jahren keine günstigen Sozialwohnungen mehr baut. Bei Gemeindewohnung sind bis zu 6 Jahre Wartezeit zu erwarten.

    Asoziales Wien!!!! Was können sie noch außer abzocken?
    Solidarisiert euch mit den Obdachlosen. Wenn das in diesem menschenverachtenden „Stil“ weitergeht, werden wir bald alle schuldlos auf der Straße landen. Dann droht allerdings Verhungern und Erfieren – weil Bettelverbot!

    Herzlichen Dank, auch der SPÖ! Dafür haben wir ein Leben lang gerackert!

    Doch er verbot z.B. den Hypo-Aktionären bei uns zu betteln? Es sind die Reichsten der Reichen, die durch staatliche Hilfen gerettet werden mussten, die sind in unserer SCHULD.
    Diese Plünderereien sind nicht weiter zu dulden, sondern sofort abzustellen!!!!!!!!!!!!!

    Ingrimm

    September 25, 2010 at 12:33 pm


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